Da Angelika sich am 12.04.2018 einer Rücken OP unterziehen musste, wussten wir erst gar nicht, ob wir fahren konnten oder nicht.

Wir starteten am 19.04.2018 bei bestem Wetter zu unserer Tour zum Nord-Ostsee-Kanal und nach Hamburg.

Dort steuert wir den Stellplatz "Spannan" in Osterröhnfeld an.

Dieser liegt direkt am NOK. Der Nord-Ostsee-Kanal hat eine Länge von ca. 100 km und verbindet die Nordsee (Elbmündung) mit der Ostsee in der Kieler-Förde. Es ist die meist befahrenste künstliche Schifffartsstraße der Welt. Hierdurch können sich die Schiffe einen Umweg von ca. 460 km sparen. 

Einfahrt zum Stellplatz mit überdachter Ver-und Entsorgung.

 

Wohnmobilhafen am Kanal-Cafe NOK

Am Kamp-Kanal 1

24783 Osterrönfeld

 

Auch für große Wohnmobile kein Problem.

Er bietet Platz für 33 Wohnmobile und ist ganzjährig geöffnet.

Egal wo man steht, man steht immer in der ersten Reihe, da der Platz über 3 Terrassen mit einem jeweiligen Höhenunterschied von 1,50 mtr angelegt worden ist.

So hat jeder aus seinem Mobil einen freien Blick auf den NOK.

Toll gemacht und super durchdacht. Auch die sanitären Anlagen super gestaltet und immer absolut sauber.

Ebenso befindet sich ein Cafe mit Restaurant am Platz.

Direkt am Donnerstagabend kam dann auch schon ein Kreuzfahrtschiff durch den Kanal.

Hierbei handelte es sich um das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt, die MS Astoria. Auf ihr finden rund 550 Passagiere Platz.

 

( Nostalgie pur )

 

Der Ausblick vom WoMo auf die dicken Pötte einfach gigantisch.

Blick von unserem Wohnmobil.

Der Börner!

In der Nähe des Platzes befindet sich auch die Schwebefähre, welche aber zur Zeit außer Betrieb ist, da sie im Januar 2016 von einem Frachter gerammt worden ist.

Sie hat eine Höhe von 42 mtr und eine Länge von 2,5 km.

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Da der Rücken von Angelika es nicht zuließ, musste ich mich am nächsten Morgen mit dem Roller alleine auf den Weg machen, um mir einige Sachen in Rensburg anzusehen.

 

Als erstes musste ich durch den Fußgängertunnel, der unterhalb der Elbe verläuft, auf die andere Seite.

Diesen erreicht man per Aufzug oder per Rolltreppe.

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Auf der anderen Seite machte ich mich dann auf die Suche nach der längsten Bank der Welt.

Diese steht am Ufer des Nord-Ostesee-Kanals und hat eine Länge von 575,75 mtr.

 

Am Eröffnungstag dieser Bank nahmen auf ihr ca. 700 Kinder platz.

 

 

Nun ging es weiter zur Schiffsbegrüßungsanlage, die sich auch auf dieser Seite des Kanals befindet.

Hier wird jedes Schiff mit der jeweiligen Nationalhymne begrüßt. Ebenso erhält man Informationen über die vorbeifahrenden Schiffe wie z.B. Größe, Ladung, Gewicht, etc..

Am Samstagmorgen trafen wir uns dann mit unseren Bekannten Werner und seiner Freundin Kirsten.Sie hatten einen Werkstatttermin in Rendsburg.

Nach einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns dann zusammen auf den Weg nach Hamburg.

Hier hatten wir vorab schon zwei Stellplätze direkt in der 1 Reihe an der Elbe reserviert.

 

Wohnmobilstellplatz

Elbepark Bunthaus

Moorwerder Hauptdeich 33

21109 Hamburg

 

Auch für große Wohnmobile kein Problem.

Die Elbe direkt vor unserer Haustür.

Genial.

Wir beschlossen den Rest des Tages am Platz zu verbringen.Einfach mal relaxen,dösen und nichts tun.

 

Am Sonntagmorgen machten wir uns dann auf die Socken um die Hamburger City zu erkunden.

Man kann am Stellplatz direkt in den Bus steigen,der bis Wilhelmsburg fährt.Von dort geht dann die S-Bahn und man kann dort in alle Richtungen von Hamburg kommen.

Die reine Fahrzeit vom Stellplatz bis zu den Landungsbrücken beträgt ca 40 Minuten.

Von hier starteten wir zu einer Hafenrundfahrt,die uns auch durch die Speicherstadt führte.

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An den Landungsbrücken liegt auch das dreimastige Segelschiff Rickmer Rickmers.

Das Schiff dient heute als Denkmal und Museumsschiff.

Es kommt aber jedes Jahr noch zwei bis dreimal  zum Einsatz.

Die Speicherstadt,wo sich auch das Miniatur Wunderland Hamburg befindet.Wenn man dieses besuchen möchte,sollte man vorab Karten online bestellen.Ansonsten muß man sich auf sehr lange Wartezeiten einstellen.

Wir möchten es zu einem späteren Zeitpunk besuchen.

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Von hier aus ging es weiter zum Containerterminal und zu den Trockendocks.

Dieses Containerschiff konnte 14000 Container laden.

Man kann sich gar nicht vorstellen,das so ein Schiff mit so einem gewaltigen Gewicht an Board nicht sinkt.

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Ein Fachter im Trockendock.

Diese Rettungsboote können bis zu einer Höhe von 50 mtr im freien Fall in das Wasser schießen.

Auch die Albatros lag im Trockendock.

Dieses Schiff ist bekannt aus der TV Serie

"Verrückt nach Meer".

Die Brilliance of the Seas im Trockendock.

Dieses Kreuzfahrtschiff wurde in der Meyerwerft in Papenburg gebaut.

Es hat eine Länge von 293,00 mtr,und eine Breite von 39,80 mtr.

Auf 7 Decks haben 2112 Passagiere Platz.

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Hier spielt das Musical :                                                                              "Der König der Löwen".

Nach der Hafenrundfahrt schlenderten wir an den Landungsbrücken entlang Richtung Kreuzfahrtterminals.

Das wohl bekannteste Bauwerk in Hamburg.

Die Elbphilharmonie sollte ursprünglich 80 Millionen Euro kosten.

Hieraus wurden letzt Endlich 800 Millionen Euro.

Naja es handelt sich ja hier nur um Steuergelder!!!

Jede Scheibe hat 10000 Euro gekostet.

Das muß sich mal einer vorstellen.

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Auch dieses Gebäude ist aus der ZDF Fernsehserie bekannt.

"Notruf Hafenkante"

 

Von hier aus ging es dann wohl zu der bekanntesten Staße Hamburgs.

"Zur Reeperbahn".

Der wohl berühmteste Boxkeller.

Die Davidwache

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Geiler Spruch,oder?

(Zum Vergrößern anklicken).

Die Sankt Michaelis Kirche.

Besser bekannt als "Michel".

Von hier aus ging es dann zurück zum Stellplatz wo wir noch gemeinsam zu Abend gegessen haben.

Werner und Kirsten traten dann leider schon ihre Heimreise an.

Für uns ging es am Montagmorgen noch weiter zu Airbus nach Finkenwerder.

Ein kleiner Teil des Airbusgeländes.

Am Gelände trafen wir einige Flugzeugspotter.Diese erzählten uns,das heute Großkampftag bei Airbus sei.

Ich wollte unbedingt mal eine Beluga aus der Nähe sehen.

Aus einer wurden gleich drei.So ein Glück.Wir haben 2 Belugas starten sehen und eine Landen.

Total beeindruckend diese riesen Vögel.

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Mit dieser Maschine der Air India wurde direkt vor unseren Augen zweimal ein Startabbruch simuliert.

Das möchte wahrscheinlich niemand in Wirlichkeit erleben.

Ready for take off.

 

 

Sehr beeindruckend.

Zum Glück waren wir ja nicht an Board.Da wird man bestimmt gewaltig in die Gurte gedrückt.

Nun mußten auch wir leider wieder unsere Heimreise antreten.


Fazit:

Wir haben 5 wunderschöne Tage verbracht viel gesehen und erlebt.

Hamburg hat viele positive aber auch viele negativen Seiten,wie z.b.Drogen,Obdachlose und einfach nur viele Leute die nur so auf Krawall gebürstet sind.Großstadt eben !

Die Rückfahrt war sehr anstrengend,da wir von einen Stau in den nächsten fuhren.

Wir benötigten 5,5 Stunden für die Strecke, wo wir sonst höchsten 3,5 Stunden benötigten.