Es ist soweit. Endlich Freitag und dazu wurde auch noch absolutes spitzen Wetter gemeldet. Morgens noch einmal in den Wetterbericht geschaut, ob wir nach Holland oder an die Deutsche Nordseeküste fahren.

Da die Wetterlage für die Deutsche Nordseeküste deutlich besser ausfiel, entschieden wir uns kurzfristig für diese.

 

Also ab ins Wohnmobil und los.

Man ist total flexibel.

Unser Ziel war Harlesiel an der Küste.

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Für einen Freitagnachmittag war sehr wenig Verkehr. Wir kamen nach ca. 3 Stunden Fahrt am Stellplatz in Harlesiel an. (gefahrene km 284).

Dieser war wegen des guten Wetters auch schon sehr gut besucht. Nachdem wir unser Wohnmobil eingeparkt hatten, machten wir als erstes die Sat-Antenne hoch, die Dachluken auf, den Tisch und die Stühle raus und den Grill an.

So konnte der Urlaub dann beginnen.

Es gibt dort 2 Wohnmobilstellplätze.

Wir entschieden uns für den Wohnmobilstellplatz auf dem Campingplatz Harlesiel. Die Wohnmobilstellplätze sind separat und vom Campingplatz getrennt. Es handelt sich hier auch um den neueren Platz von beiden.

Preis pro Stellplatz/Nacht (inkl. aller Pers.)

Duschen,

Ver-und Endsorgung,                                                            12,00-€

Nutzung des Seewasserfreibades

Strom/Nacht                                                                          3,00,-€

Kurtaxe/Erwachsene pro Tag                                                2,50,-€

     "      / Kind pro Tag                                                            1,25,-€

Hund/Nacht                                                                           2,00,-€

Der Platz ist auch für große Fahrzeuge bestens geeignet.

Der Stellplatz wurde 2016 als Top-Platz 2016 ausgezeichnet. Die sanitären Anlagen waren sehr sauber und auch in ausreichender Anzahl vorhanden.

 

 

Am nächsten Morgen machte uns dann ein sehr nettes Pärchen, welches wir am Abend vorher kennengelernt hatten, darauf aufmerksam, dass vorne ein Eckplatz frei geworden war.

Super!

Also fix ins Wohnmobil und umgestellt. Es war eine Sache von 5 Minuten und wir hatten jetzt einen Platz, wo sich niemand mehr vor unser Wohnmobil stellen konnte. Auch Erongo hatte genügend Platz auf dem Rasen, der sich direkt vor unserer Tür befand. Dieses Glück hatten wir aber nur Peter und seiner Freundin Maren zu verdanken, die leider an diesem Tag abreisten. Schade, es waren sehr angenehme Nachbarn. Den Rest des Tages verbrachten wir mit "faul auf der Haut" liegen und spazieren gehen.

Am Abend schlenderten wir zum Hafen. Von hier kann man mit der Fähre nach Wangerooge oder zu den Seehundbänken fahren.

(Die Abfahrzeiten sind gezeitenabhängig.)

Am Sonntag spazierten wir wieder über den Deich zum Hafenbecken von Harlesiel.

Als wir am Hafenbecken ankamen, lief mit eintreffender Flut ein Schiff zur Seebestattung aus. Dieses erlebten wir zum ersten Mal und ich muss sagen, es war schon ein sehr ergreifendes Gefühl.

Die Menschen saßen draußen, tranken Bier und Wein, haben Eis gegessen, lachten, hatten Spaß,und direkt vor ihnen trat ein Mensch seine letzte Reise auf die offene See an. Es war schon ein seltsames Gefühl.

Da sieht man mal, wie nah Leid und Freud zusammen liegen können.

Direkt am Hafenbecken liegt dann auch die Mole, wo sich der 2 Stellplatz befindet. Dieser bietet Platz für 55 Wohnmobile, hat ebenfalls eine Ver-/Entsorgung und sanitäre Anlagen.

Uns persönlich hat dieser Stellplatz nicht so zugesagt.

Aber wie gesagt, das ist unsere Meinung.

Der Eintritt für das beheizte Meerwasserschwimmbad ist in der Nordsee-Service-Card bereits enthalten. So entstehen keine weiteren Kosten und man kann das Bad so oft nutzen wie man will.

Es liegt sehr zentral zwischen den beiden Stellplätzen.

Es gibt auch einen kleinen Flughafen in der Nähe des Hafens, von wo aus die ostfriesischen Inseln bedient werden. Die Propellermaschinen kamen teilweise in spektakulären Flugmanövern, um zum Start oder zur Landung anzusetzen.

Dieses empfanden wir aber in keinster Art und Weise als störend.

Zwischen Carolinensiel und Harlesiel fährt ein historischer Raddampfer.

(Concordia 2).

Dieser bietet Platz für ca. 100 Personen.

 

Im Museumshafen von Carolinensiel, mit seinen historischen Schiffen, kann man die Fahrt beginnen. Diese führt entlang der Friedrichschleuse zum Yachthafen von Harelsiel und umgedreht.

 

Der Museumshafen von Carolinensiel.

Dieser läd zum Verweilen ein.

Am Montag, als auch am Dienstag fuhren wir dann mit dem Roller nach Carolinensiel. Es ist ein kleiner, aber sehr feiner Ort.

Genau wie jeden Abend wurden wir auch am Dienstag wieder mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

Schöner kann man einen Tag doch nicht beenden.

Am nächsten Tag, am frühen Nachmittag, traten wir dann die Heimfahrt an.

Fazit:

Wir hatten jeden Tag Sonnenschein. Die Temperaturen lagen täglich immer zwischen 25 Grad und 28 Grad.

Es waren rundherum ein paar schöne und erholsame Tage.